November 26, 2009

FAIL: Deutsche Verlagsaktivitäten im Netz

Heute war wieder ein Tag zum Aufregen: Bekämpfen deutsche Verlage, allen voran (?) der Verlag Ulmer die bösen Bibliotheken (§52b) und  gewinnen (vorläufig) vor Gericht,  und bekämpft das deutsche Verlagswesen in Gestalt des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels den bösen Monopolisten Google (Google Books Settlement) und erzielt hier aufgrund des Verzichts von Google einen ökonomischen Pyrrhussieg, wird mir wieder einmal die Unzulänglichkeit der Internetaktivitäten deutscher Verlage bewusst.

Auf dem Schreibtisch lag heute “ Gute Policey“ von Andrea Iseli (Ulmer UTB) mit dem Hinweis am Ende des Literaturverzeichnisses:

„Diese Literaturübersicht ist eine gekürzte Fassung. Die vollständige Auswahl der Literatur finden sie im Internet unter www.utb-mehr-wissen.de“

Leider weiss ich bis jetzt nicht mehr.  Eine Titel- oder Autorensuche (Warum kann ich nur unter „Lehrbücher“ suchen?) führt bei utb-mehr-wissen.de zu 0 Treffern und registrieren will ich mich nicht, zumal ich dann die völlständige Liste vermutlich auch nicht erhalten werde. Eigentlich ist es guter wissenschaftlicher Stil, die Print-Publikation mit einem vollständigen Literaturverzeichnis zu verkaufen. Aber klar:  Erst die Printfassung häppchenweise hybrid zu ergänzen/verticken, führt auf Verlagsseite zum Mehrwert: die persönlichen Angaben der Buchkäufer zu Marketing-Zwecken. So nicht, Herr Ulmer!

Ausserdem gab es heute noch „Individualisierung“ von Kron/ Horacek (transcript-Verlag). Hier heißt es so schön:

„Die Beiträge der Reihe Einsichten werden durch Materialien im Internet ergänzt, die Sie unter www.transcript-verlag.de abrufen können.“

Also ab ins Internet (eigentlich ja www, liebe Verlage). Und siehe da, alles ohne Registrierung. Klappt doch. Interview mit dem Autor, auch eine Leseprobe und eine Volltextsuche. Wow, wie fortschrittlich. Gleich nach Weltrisikogesellschaft und Sloterdijk (aus dem Inhaltsverzeichnis)  gesucht und siehe da 0 Treffer.  Wie bei libreka! nicht anders zu erwarten ;-) Das können Bibliotheken besser, sogar in der sinnfreien Verknüpfung .
Womöglich bedeutet ! bei libreka Achtung: Angebot funktioniert nicht.

Fazit: Dann suche ich doch lieber bei  Google Books….Also liebe Verlage, immer schön Partnerverträge mit der Datenkrake abschliessen, weil indexieren und darbieten können die echt besser.

Juni 24, 2009

Deutschsprachige Soziologie im Journal Citation Report

Soeben ist der neue Journal Citation Report erschienen.  Für die Soziologie werden für 99 Journals u.a. Angaben zum 1-Year Impact Factor,  5-Year Impact Factor sowie auch eigenfactor-Zahlen gelistet. Im Folgenden die Rangzahlen der Top-Journals aus Deutschland für die Kategorie Soziologie (ohne Interpretation):

Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie: 24 (52)
Zeitschrift für Soziologie: 59 (60)
Berliner Journal für Soziologie: 92 (87)
Soziale Welt: 84 (90)

Die Zahlen in Klammern stehen für den 5-Year Impact factor.

Mai 1, 2009

Soziologie der Zukunft?

Essaywettbewerb Soziologie 2050, ausgelobt von homosociologicus.de

April 29, 2009

New Muse Journals

  • Canadian Journal of Criminology and Criminal Justice,
  • Histoire social/Social history
  • Journal for Early Modern Cultural Studies
  • Technology and Culture

April 28, 2009

New on desk

Politik des Eros: der Männerbund in Wissenschaft, Politik und Jugendkultur (1880-1934) / Bruns (2008)

April 28, 2009

New on desk

April 28, 2009

New on desk

Steuerung in Organisationen / Fischer (2009)

April 28, 2009

New on desk

Faszination Computerspielen: Theorie – Kultur -Erleben / Mitgutsch (2008)

April 28, 2009

New on desk

April 28, 2009

New on desk

Migration und städtischer Raum: Chancen und Risiken der Segregation und Integration / Hillmann (2008)